Sommerfeld
© Foto: Brigitte Satori- Constantinescu

Die Idee

Unsere Sprache verarmt.  Man merkt es, wenn man mit jungen Leuten arbeitet oder beim Zeitung lesen.  Falsche Wendungen, falscher Gebrauch von Fremdwörtern, Wortverwechslungen, ein immer beschränkterer Wortschatz. Sprachliche Unterschiede bzw. Unterscheidungsmöglichkeiten gehen verloren. Die Sprache und damit unser Denken wird flacher. Wenn Unterschiede in der Benennung wegfallen, fallen sie auch im Denken weg.  Die Gesellschaft als Ganzes verarmt.  Darum ist Lesen so wichtig.  In der Schriftsprache bleiben Worte und Wendungen erhalten, in denen unsere Geschichte aufbewahrt ist.  Und:  Lesen fordert die Phantasie.  Ohne Vorstellungskraft keine neuen Ideen, keine Weiterentwicklung.
 

One City - one book wurde in Chicago ins Leben gerufen und zog von dort aus um die Welt. Viele deutsche Städte haben auch schon daran teilgenommen und ihren Bürgern ein gemeinsames Leseerlebnis ermöglicht.
©2009, Katja Behrens und Birgit Meurer